ARBEIT AM TONFELD®
Donnerstag 16:00 – 18:00 Uhr
Bereit steht ein Holzkasten gefüllt mit noch unberührter Tonerde, eine mit warmem Wasser gefüllte Schale und ein Schwamm. Der Holzkasten sieht erst mal ganz unscheinbar aus, kann in dem Moment, wo ihr euch darauf einlasst, aber die Welt bedeuten. Es ist eine besondere Einladung für eure Finger und Hände, sie darauf aufzunehmen. Der Ton ist bereit, geformt zu werden nach euren eigenen Bedürfnissen. Das Ergebnis bleibt offen.
Ihr habt die Möglichkeit, eine Stunde lang ganz selbstbestimmt einzugreifen und eure Kompetenzen zu stärken. Der Ton regt an zum Tasten, Greifen und Gestalten. Es entsteht ein spielerischer Umgang, ob Streichen, Kneten und Fühlen der Tonerde, sie fördern eure kreative Entwicklung. Durch jede Berührung werdet ihr in eurer Bewegungsfreude, in all euren Sinnen zutiefst unmittelbar angesprochen. Neue, für euch noch unbekannte Bewegungsmuster werden erweckt und erprobt. Der spontane Bewegungsdrang wird dann Gestalt. Hier könnt ihr euch wahrnehmen, erleben, orientieren und behaupten.
Es sind alles wichtige Dinge für eure individuelle Entwicklung. Das Tolle ist, ihr erfahrt es mit eurem ganzen Leib und jede noch so kleine Bewegung wird fest darin verankert. Ihr könnt erfahren, wie ihr zu euch und eurer Welt steht. Mit dieser Arbeit wächst ein neues Selbstverständnis und Selbstbewusstsein.
In der Beziehung zu euren Tonfeldbegleitern wird dieses Wachsen gesehen und bestärkt. Gibt es in eurem Bewegungsdrang mal Situationen, wo ihr gar nicht an eure Stärken glaubt, wissen die Tonfeldbegleiter, welchen Impuls man jetzt gerade braucht, um den spielerischen Umgang mit der Tonerde wieder zu erwecken. Auch hier habt ihr die Möglichkeit, die Annahme ganz selbst zu entscheiden. Sicher könnt ihr sein, dass alle Tonfeldbegleiter im „Känguruh“ sich gut mit der Arbeit am Tonfeld® auskennen.
Schon mal ausprobiert?